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Mein Jahr 2022 - drei Jahre Optionshandel… ist dies das Ende?

Seit fast drei Jahren trade ich nun mittlerweile Optionen und Aktien. Bisher war dies ein ständiges auf und ab. Immer wieder gab es positive, aber auch negative Zeiten für mein Depot. Ist nun damit nach dem "Krisenjahr" 2022 endgültig Schluss?


Trader am Laptop handelt Börse und Aktien

Zugegeben, die Überschrift und die ersten Zeilen meines Blogs sind etwas reißerisch. Aber 2022 war für die Märkte ein sehr schwieriges Jahr. Egal ob Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kryptowährungen. In diesem Jahr ging es für sehr viele Bereich abwärts.

Ob dies auch bei meinem Depot der Fall ist und wie es nun nach fast drei Jahren Trading ausschaut, zeige ich in diesem Blogartikel auf.



Kurzer Rückblick


Mein 1. Jahr:

Im Frühjahr 2020 besuchte ich das Seminar „Geld verdienen mit System“ der Ulrich Müller Wealth Academy. Es war kurz vor dem Corona-Crash, bei welchem die Börsen in kurzer Zeit um ca. 40% eingebrochen waren. Auch mit meinem Depot ging es nach unten. Zeitweise um mehr als 15%. Zuerst ging es abwärts, dann wieder aufwärts. Am Ende des ersten Jahres schloss mein Depot ganz leicht im Minus.

(Ausführlicher Blogartikel zu meinem ersten Jahr.)


Mein 2. Jahr:

Das erste Halbjahr 2021 verlief super und mit meinem Depot ging es Schritt für Schritt aufwärts. In der zweiten Jahreshälfte schmolzen dann allerdings die Gewinne wieder ab.

Am Jahresende 2021 schloss mein Depot leicht im Plus.

(Ausführlicher Blogartikel zu meinem zweiten Jahr.)



Mein Jahr 2022


Gleich zu Jahresbeginn ging es mit mein Depot abwärts. Nun gut… genau genommen ging es die ersten Tage im Januar kurz steil nach oben, bevor meine Gewinne Schritt für Schritt „dahinschmolzen“. Aus allen Ecken kamen neue negative Nachrichten: Omikron, Ukraine-Russland-Krieg, Inflation, Energiekrise, FED & EZB, …


Als dann im März und April mein Depotstand (Nettoliquidierungswert) sogar ins Minus fiel, wechselte ich meine Strategie (mehr dazu in diesem Blogartikel). Dies war eine gute Entscheidung, denn dadurch ging es anschließend Schritt für Schritt mit meinem Depot wieder aufwärts.


Die Börsen liefen dabei in einem typischen Bärenmarkt. Nach starken Abverkäufen folgten schnelle Kursanstiege (sog. Bärenmarktrallys). Dieses Muster setzte sich das gesamte Jahr fort. Im November schloss ich letztendlich alle meine Positionen und schaue mir seit dem das „wilde Treiben an den Märkten“ von der Seitenlinie aus an.


Somit beende ich nun das dritte Jahr zum ersten Mal mit einem deutlichen Plus von ca. 40%. Darauf bezieht sich u.a. auch die Überschrift meines Blogartikels.

  • Ist nun endlich Schluss mit dem hin und her zwischen „mal etwas im Plus“ und „mal etwas im Minus“ der letzten Monate in meinem Depot?

  • Ist der Bärenmarkt bzu Ende und 2023 wird wieder ein gutes Jahr für die Börsen?

  • Oder ist es nun das Ende des stetigen Anstieges der Aktienmärkte so wie wir es aus dem letzten Jahrzent kennen?

Letztendlich wird dies nur die Zukunft zeigen. Einen (für mich) sehr wichtigen Schritt habe ich aber in diesem Jahr absolviert.



Ach ja…


Da ich hin und wieder Nachrichten bekommen, ob meine Depotentwicklung auch wirklich „echt“ sei, gibt es hier einmal meine komplette Renditeentwicklung aus meinem Depot von Interactive Brokers als Übersicht:

Entwicklung meines Depots  (Ansicht aus meinem eigenen Trading-Journal)
Entwicklung meines Depots (Ansicht aus meinem Brokerkonto)


Meine „Learnings“ aus 2022:


Hier möchte ich einer speziellen Person „Danke“ sagen.

Nämlich mir selbst.

So komisch wie es auch klingen mag, aber ich möchte mir selbst „Danken“. Wieso?

Zum einen habe ich immer weiter gemacht und nie aufgegeben, auch wenn es sehr oft Zeiten gab, wo es mit meinem Börsenhandel alles andere als positiv lief. Ich habe ausgeharrt und Schritt für Schritt weiter gemacht. Dies kann ich auch allen anderen empfehlen. Langfristig dranbleiben, seine Stärken und Schwächen analysieren und eine eigene Strategie aufbauen.

Des Weiteren habe ich konsequent Verantwortung für mein Trading übernommen. So wie es Ulrich Müller immer wieder sagt: „Du bist die einzige Person, welche sich wirklich um dein Geld kümmern kann.“


Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele die Ursachen für ihre Verluste oder für ihr Scheitern bei anderen suchen. Das hilft nicht weiter! Jeder handelt eigenverantwortlich. Von daher sollte jeder sein Trading hinterfragen und evtl. notwendige Anpassungen vornehmen.


Viele vergleichen sich auch mit den Renditen anderer Trader und sind dann deprimiert, wenn sie selber nicht die gleichen positiven Ergebnisse erzielen. Auch ich habe mich zu Beginn meiner „Reise“ zu sehr an dem Ziel der „3-6% Rendite pro Monat“ geklammert. Mittlerweile habe ich das Wissen aus der Ulrich Müller Wealth Academy mit meinen eigenen Erfahrungen kombiniert, zusätzlich Fachliteratur zu dem Thema gelesen und eine für mich passende Strategie entwickelt. Mittlerweile orientiere ich mich mehr an meinen reellen (Zwischen-)Zielen bzw. Zahlen, welche ich mir für die nächsten Jahre gesetzt habe, um meine finanzielle Freiheit zu erreichen und weniger an der monatlichen Rendite. Allerdings bin ich mit den durchschnittlichen 2% Rendite (Cashflow) pro Monat meines Depots sehr zufrieden.


Nun gehe ich voller Zuversicht ins neue Jahr 2023 und freue mich hier wieder auf eine spannende Börsenzeit.


Vielen Dank an alle, welche mich auf meinem bisherigen Weg „begleiten“.

Euch allen wünsche ich ebenfalls viel Erfolg auf eurem eigenen Weg zur finanziellen Freiheit.



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